Nach der tollen Hochzeitsfeier (danke noch mal an Silke und Jens) zum Einstieg in den Urlaub tauchen dann am Sonntag morgen doch ziemlich viele verschlafene Gesichter beim Frühstück auf.

   Und Dank des feucht-fröhlichen Festes am Abend zuvor hält sich auch das literarische Niveau in Grenzen. Na ja, hüllen wir da lieber mal den Mantel des Schweigens drüber, kurz vor Mittag machen wir uns dann - frisch gestärkt - auf den Weg nach Amsterdam. Das klapppt sowie ganz gut, kaum Verkehr, nur das Handy-Navi streicht immer wieder die Segel (wahrscheinlich zu viel Sonne auf dem Armaturenbrett).

   Nachdem ich von Bad Oeynhausen noch nie was gehört hatte, besteht Gitta auf einer Stadtrundfahrt und wie es der Teufel so will, landen wir prompt bei HansWurst, einer Imbissbude, die uns doch mehr reizt als McDonalds. Kein schlechter Entschluss, die Currywurst, Pommes und Schnitzel sind lecker. Danach gehte es wieder weiter auf die Autobahn nach Holland und der Verkehr flutscht bis kurz vor Amsterdam, wo es dann doch noch etwas dicker wird. Aber auch so sind wir um kurz vor sechs in unserem Hotel.

   Nach etwas frischmachen, starten wir den ersten Anflug auf Downtown Amsterdam und lassen uns treiben, durch Gässchen, an Grachten entlang, an Coffee-Shops vorbei (kein Kaffee-Aroma ;-) ). Den Hunger bekämpfen wir erfolgreich in einer Pizzeria, wo eigentlich alles gut klappt, bis auf das Bezahlen der Rechung: Der Ober sagt zwar jajaja,... aber ignoriert uns dann ne ganze Weile. Aber man kann ja auch an der Bar zahlen, da fällt dann halt leider das Trinkgeld flach. Mit dem vorletzen Bus tuckern wir dann wieder zurück ins Hotel und fallen ziemlich platt in die Fendern. Morgen ist dann ein ganzer Tag in Amsterdam angesagt.