Nach dem gewohnt leckere Frühstück kommen wir nicht ganz so früh los, wie gehofft und stellen dann an der Bushaltestelle fest, dass nicht alle Busse bis zur Endstation in Belgien fahren.
Also legen wir gezwungenermaßen in Dunkerque noch eine Kaffeepause in einem Tabakladen-Kaffee ein. Cappuchino mit Sahne... auch schon lange nicht mehr gehabt. Dann also jetzt die gleiche Strecke wieder zurück. Die Anzahl der Straßenbahnhaltestellen kommt mir heute noch länger vor, aber gegen 1 sind wir dann glücklich in Gent zurück. Der Hammer kommt jetzt: Der Schlüssel lag die ganze Zeit an der Reption, ich hatte ihn wohl am Auto stecken lassen und jemand hat ihn nach oben gebracht. Nur die Dame an der Reption, die uns gestern gut zur Seite stand, wußte nichts davon! Das war ihr vielleicht peinlich...
Also dann die Strecke wieder zurück nach Frankreich. Geht alles recht zügig, es ist einiges an Verkehr, aber es fließt. Nur kurz hinter der Grenze nach Frankreich verengen sie erst auf eine Spur und dann leiten sie komischerweise alle Autos von der Autobahn und dann gleich wieder drauf. Mit entsprechendem Stau natürlich. Ob das was mit dem Anschlag am 14. Juli in Nizza zu tun hat? Aber es kontrolliert niemand... Seltsam.
Kurz vor Wimereux halten wir noch kurz in Boulogne und decken uns im Supermarkt mit dem notwendigsten ein und machen uns dann auf die Suche nach unserem Quartier. Das geht besser als gedacht und kurze Zeit später, gegen 5 stehen wir in einem parkähnlichen Garten und erkennen das kleine Häuschen, welches wir im Internet gebucht hatten. Von außen schaut es etwas fertig aus aber innen total sauber und süß eingerichtet - sehr gemütlich.
Hugue, unser Vermieter ist nicht zu Hause, aber Sohn und Tochter empfangen uns und lassen uns rein. Wir gönnen uns erst mal ein Feierabendbier und genießen die Ruhe nach dem ganzen Hin und Her und lassen uns fallen. Nach einem kleinen Abendessen fallen wir dann entsprechend früh ins Bett.