So heute haben wir den letzten Tag unseres Trips erreicht. Der Flieger geht erst am späten Abend. Also erst mal grob die Koffer einpacken und dann ab zum Frühstück.

   Auf dem Weg dorthin bringen wir noch in Erfahrung, wann wir das Zimmer räumen müssen: 12h Mittags. Dann mal los, das Buffet plündern und die letzten Stunden genießen.

   Das klappt wie gewohnt gut und um kurz nach 10 sind wir wieder oben und packen den Rest noch ein. Ich geh noch runter und bezahle die offene Rechnung für die Getränke und anderen Extras, dann kommt auch schon der Angestellte vom Hotel und holt das Gepäck, das sie für uns bis zur Abholung um 19h lagern werden. Wir gehen danach runter zum Strand, um die Sonne zu genießen, aber was bekommen wir: Regen! Auch mal was neues, beim Regen im Meer baden zu gehen. Zum Glück hört das genauso schnell wieder auf, we es angefangen hat und so können wir noch ein paar Stunden Sonne genießen. Ich schaffe es dann sogar noch, das Stand-Up-Paddling-Brett zu holen und auszuprobieren. Resultat: Na ja, ich stand ein paar mal drauf bin aber immer fast genaus so schnell wieder runtergeplumpst, war durch den Wind doch etwas bewegtes Meer. Ich glaube, mit etwas Übung kann ich das beim nächsten Mal besser.

   Am späten Nachmittag wechseln wir dann die Location und gehen rauf zum Pool, wo wir uns die letzten Cocktails und eine Pizza gönnen. So kann man die Zeit auch rumbringen, auch wenn wir die letzte Stunden ein bisschen auf Kohlen sitzen. Klappt aber alles, kurz vor 7 kommt ein Minibus, lädt uns samt Gepäck ein und bringt uns (ohne Raserei) durch die Nacht zum Flughafen.

   Wir steigen dann um 21:45 pünktlich ein, leider hat es dieses  Mal nicht für einen Platz am Notausgang gereicht. Also wir dann zurückgeschoben werden und wir aus eigener Kraft zur Startbahn rollen wollen passiert leider nix. Ich sehe nur, dass ein paar Klappen am Flügel sich bewegen, aber vorwärts geht leider nix. Als dann die Durchsage mit "Malhereusement,..." beginnt, ahne ich, was gleich kommt: ein technisches Problem, das erst überprüft werden musse - Mist, wir rollen zurück zum Gate. Nach ein paar weiteren, vertröstenden Worten kommt dann nach einer dreiviertel Stunde die erlösende Nachricht: Problem gelöst, wir können los. Allerdings müssen wir erst noch mal nachtanken.

   Boah gut 11 Stunden (nach 45min warten) durch die Nacht ziehen sich gewaltig und wir sind froh, als wir in Paris uns einen Kaffee holen und auf die Couches im Wartebereich knallen können. Den sehr eifrigen Beamten bei der Security erwähnen wir lieber mal nicht, dem hat wohl gestern die Niederlage gegen uns im Fußball nicht gefallen. Genau so die nochmalige Verspätung des letzten Fluges. Umso mehr fällt der sehr freundliche Steward auf dem kurzen Flug nach Nürnberg auf. Dort angekommen, noch schnell die Koffer abholen runter und mit U- und S-Bahn wieder heim.

   Als wir dann daheim sind: komisch: gestern um diese Zeit lagen wir noch am Pool auf Mauritius, heute sind wir völlig erledigt wieder daheim.

   Fazit: eine tolle Insel mit tollen Erlebnisses und ein sehr schöner Urlaub in einem klassen Hotel.

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