Das ging schon mal ganz gut los: 20 Minuten Verspätung bis Augsburg. Weil wir schnellere Züge überholen lassen mussten...aber zum Glück war genug Zeit in Augsburg zum Umsteigen.

Dann schnell das Fahrrad verstaut (ein Platz noch frei -brav) und dann auf die Suche nach dem Schlafabteil. Das ging fix, mein Bett ist noch frei, zusammen mit ei em Deutschen, einem Franzosen, einem Holli-Pärli und einem "weiss-ich-nicht-sagt-nix". Geschlafen hab ich einigermaßen, soweit es Liege Zug und Lüftung zulassen (war teilweise ganz schön kalt, aber notwendig bei 6 Personen auf so kleinem Raum)

In Paris angekommen, erst mal das Fahrrad fertig gemacht und dann raus aus dem Bahnhof. Eigentlich wollte ich eine kurze Tour durch Paris machen, aber auf einmal ist der Akku vom Handy fast leer. Also kürze ich ein bisschen ab und fahre runter zur Seine und finde dan einen Bäcker, wo ich mir einen Kaffe und eine Schnecke leiste. Pünktlich zum Weiterfahren fängt es dan zu regnen an. :-( Ich suche mir einen Platz unter einer Brücke, es wird aber nicht besser (vielleicht bin ich auch zw ungeduldig). Also entschliesse ich mich zu Augen zu und durch und radle zum anderen Bahnhof, wo ich dann ziemlich nass ankomme, aber auf einmal die Sonne scheint. Ich hole mir ein Baguette und ein Wasser und setzte mich in die Sonne. Die Weiterfahrt nach Le Havre ist dann problemlos.

Mein Quartier finde ich problemlos, gehe erst mal in die Dusche und dan zum Einkaufen. So versorgt tappe ich runter zum Strand und esse ein bisschen Käse und Baguette. Ist aber eigentlich zu windig, um gemütlich zu sein, auch wenn der Blick toll ist.
Also zurück ins Quartier und dort essen...und ein Ch'Ti- Bier trinken...So, morgen geht dann die erste Etappe mit dem Rad los, jetzt erst mal schlafen...