So, heute ist der letzte Tag, an dem wir unseren Morgenkaffee im Bett mit dem Blick auf das Meer genießen können.
Gestern abend waren wir zu faul, um unseren Koffer noch zu packen, so dass wir das heute noch erledigen müssen. Aber erst mal Kaffee und auch das Frühstück auf der Terasse oben. Und auch das Blumengießen für Joachim sollten wir nicht vergessen. Komischerweise spotzt der Wasserhahn erst kurz und dann kommt ziemlich dreckige Brühe aus dem Schlauch und dann erst mal nix mehr.
Also streichen wir diesen Punkt für heute und machen klar Schiff hier im Haus und machen uns abmarschbereit. Das Wetter verabschiedet sich heute mit einem Regenbogen über dem Meer, was den Abschied auch nicht leichter macht. Um kurz nach 11 kommt Joachim und meint dann zum Wasserproblem, dass wohl die Zisterne leer gelaufen sein muss.
Wir schleppen unser Zeug (Joachim den Koffer) ein letztes Mal die 180 Stufen hoch und ab geht es mit Joachims Karre in Richtung Flughafen Funchal. Nach einer guten Stunde sind wir dann mehr als pünktlich angekommen und reihen uns in die ganz schön lange Schlange am Check-in ein. Von wegen, man versucht, mit etwas mehr Personalaufwand dafür zu sorgen, dass die Menschen nicht so lange dicht an dicht stehen müssen. Die beiden Damen hinter uns sind dann auch noch der Meinung, dass es wohl schneller gehen könnte, wenn sie uns noch etwas mehr auf die Pelle rücken.
Zum Glück ist der Herr am Check-in nicht so pingeling mit dem Gewicht unseres Koffers und winkt unseren mit 25kg durch. Ihn interessiert mehr, ob wir die Einreiseanmeldung für Deutschland gemacht haben. Den Punkt habe ich gesten beim Online-Checkin zum Glück mit erledigt, andere kommen jetzt damit ein bisschen ins Straucheln.
Vom Koffer befreit, begeben wir uns nach oben und gehen in den Läden noch ein bissen shoppen, bevor wir uns in Richtung Gate bewegen. Dort angekommen müssen wir wieder warten bis wir zusammen mit einigen anderen in den Bus pferchen lassen, der uns zum Flieger bringt. Das Einsteigen geht dann einigermaßen zügig und der Kapitän entschuldigt sich für die kleine Verspätung. Gitta zuliebe hätte er wohl besser nicht erwähnt, dass das daran lag, dass er bei der Landung wegen zu viel Rückenwind noch einmal durchstarten musste. Das trägt nich unbeding zu Gittas Sicherheitsgefühl bei. Beim Start schüttelt uns der Wind noch mal ordentlich durch, für den Rest des Fluges geht es dann - mit einer kurzen Schüttel-Ausnahme - ruhig zu. Fast schon zu ruhig, denn der Bordservice ist dank Aufpreispolitik bei der Lufthansa ganz schnell erledigt. (Wir haben uns zum Glück eine Flasche Poncha und Wasser mitgebracht ;-) )
Nach der Landung in Frankfurt gönnen wir uns dort noch ein kleines Abendessen und gehen halb zehn geht es dann den kleinen Hopps zurück nach Nürnberg. Dann noch schnell den Koffer abgeholt und ab zur U-Bahn, die glücklicherweise kurz darauf fährt und uns zum Bahnhof - erst nach Nürnberg und dann nach Limbach bringt, so dass wir kurz vor Mitternacht wieder in den eigenen vier Wänden sind.
Alles in Allem ein super-schöner Urlaub mit viel Erholung und Kopf-frei machen. Wir können uns sehr gut vorstellen, dass wir der Insel im Atlantik noch mal einen Besuch abstatten werden. War auf jeden Fall eine Reise wert.