Oh, das sieht wieder gut aus heute morgen, ein wunderschöner, klarer Blick auf den See und auch (noch) nicht so furchtbar warm heute.
Also noch in Ruhe frühstücken und dann gehen wir heute zu Fuß runter Richtung Sarnen Zentrum, wo wir gegen viertel nach neun ankommen. Dort angekommen, erst mal die Startnummern abholen (68 und 69) und auch das neue T-Shirt abholen. Chice Farben dieses Mal und auch Gittas Name ist mit vertreten - die Sache ist geritzt. Garderobe ist dieses Mal anders geregelt, die Klamotten kann ein einfach in der Turnhalle oder den Gardeoben ablegen, die Wertsachehn wie Schlüssel, Geldbeutel oder Handy kommen in eine kleine Tüte und werden bewacht.
Wir haben dann noch einige Zeit, bis es los geht. Um 10 starten erst mal die Halbmarathönis (wo wir eigentlich auch dabei sein wollen) und 40 Minuten später wird es dann auch für uns los Erst noch ein dickes Bussi und dann reihen wir uns nach der geplanten Zielzeit ein. Ich drücke die Daumen. Vom Startschuss weg geht es noch ganz gut, ich bin noch im Plan (unter 6min pro Kilometer) aber inzwischen ist es doch schon ganz schön warm geworden. Bei der Wende in Ewil merke ich langsam, dass mir die Puste (oder die Kraft ausgeht) Also lege ich direkt nach der Kehre eine Gehpause ein und laufe dann wieder bis zur Verpflegung beim Kilometer 7. Dort angekomme ist dann schon fast nix mehr im Speicher und ich muss noch mal ein bisschen gehen. Durch Sachseln durch schieben mich die Leute mit ihrer Begeitsterung, leider hält das nur bis zum Ortsende. Ab sofort heißt das Ziel: ankommen, die Zeit ist Nebensache. Mit dieser Einstellung geht es dann, mich überholen noch einige (auch ältere) auf dem letzten Kilometer. Für einen Endspurt reicht es dann nur noch auf der halben Stadionrunde bis zu Ziel.
Gittag geht es ähnllich, auch Ihr macht die Wärme gut zu schaffen, aber sie schafft ihr Ziel, vor dem Besenwagen anzukommen. Ich empfange sie mit einer Flasche Isostar und wir bewegen uns langam Richtung Schulzentrum. Auf dem Weg kühlen wir uns unter einer Gischt-Dusche ab. Völlig erledigt holen wir unser Zeug und machen uns auf den Weg rauf nach Ramersberg. Das gibt uns fast den Rest, das mit der Wohnung dort oben war wohl doch eine Schnapsidee, der Weg raus zum (Park-) Flugplatz wäre doch viel leichter gewesen.
Oben angekommen schnell unter die Dusche und ab ins Bett für ein bisschen Erholung. Um 4 sind wir bei Rosi und Ernst eingeladen - prima, dann brauchen wir uns heute um nichts mehr kümmern. Zu unserer Überraschung kommen auch Domi und Luzia mit ihrem Sohn Marcel mit dazu und es wird ein sehr entspannter und angenehmer Abend. Bringt uns fast zum Überlegen, was wir nächstes Jahr machen werden. Morgen ist auf jeden Fall etwas Ruhe angesagt.