OK, zumindest bei Gitta sieht es heute wieder ein bischen besser aus. Die anderen drei liegen immer noch ziemlich darnieder, sind zwar zu allem bereit, aber zu nichts zu gebrauchen.;-)

   Also entschließen wir und, heute noch mal Richtung Catania zu fahren, vielleich können wir noch etwas mehr von der Stadt sehen und auch den angeblichen Sandstrand inspizieren. Mein Vorschlag, doch auf den kleinen Straßen in der Nähe vom Strand zu fahren - vielleicht finden wir ja noch einen näheren Strand - findet Gitta's Zustimmung, was sie aber ziemlich schnell bereut, weil die kleinen Straßen wirklich klein sind und die Fahrer hier nicht wirklich langsamer werden, wenn ihnen etwas entgegen kommt. Also tasten wir uns wieder auf die - laut Navi etwas größeren - Straßen und kommen Catania immer näher. Einen Versuch wagen wir noch, ans Wasser runter zu fahren - auf Straßen fast so steil und eng wie in Madeira - aber die kleine Bucht mit dem Vulkankiesel entschädigt doch etwas - zumindest optisch. Hier haben sie sogar einen Steg ins Wasser gebaucht, um es den Leuten einfacher zu machen, ins Wasser zu kommen, aber die Meisten kommen dann doch ins Straucheln, wenn es auf die Steine geht. Nach Baden ist uns aber nicht, deswegen ziehen wir weiter auf der Straße Richtung Catania. Ein Versuch, ein altes Castell auf dem Weg zu besichtigen geht mangels Parkplatz schief und so erreichen wir dann kurz nach Mittag unser Ziel. Erst versuchen wir, ein anderes Parkhaus zu finden, aber wir entscheiden uns für einen Platz im Freien mit Parkuhr. Das mit dem Ticket mit der Karte kaufen geht schief, aber für die 70 Cent Bargeld, die ich noch habe, kommen wir dann bis 15:15, was bei der Hitze ausreichend erscheint.

   Nachdem das Auto verstaut ist, tappen wir los und schauen erst mal in den botanischen Garten auf dem Weg zur Altstadt (dort finden wir auch das dringend notwendige Klo) und gehen dann weiter zum Parco Bellini. Der hat uns neulich schon interessiert, wir haben es aber zeitmäßig leider nicht geschafft. Der Park hat viele alte Bäume und andere Gewächse, mittendrin ist ein großer Platz (wohl für Veranstaltungen, nachdem am Rand eine Bühne steht), aber viel Abkühlung bringen die leider auch nicht. Wobei, als wir dann aus dem Park raus sind, schlägt die Wärme dann wieder voll zu. Sobald man von den größeren Straßen weggeht, werden die Wege eher dreckig und nicht so sehr einladend. So schauen wir dann zwar in die süßen Seitengässchen rein, entscheiden uns aber dagegen, durchzugehn und landen dann wieder unten am Brunnen beim Fischmarkt, wo sieh einen ganzen Straßenzug über der Straße mit bunten Regenschirmen dekoriert haben - schöne Idee.

   Auf dem Weg zurück zum Auto holen wir uns noch ein Gelati . was die Angestellten dort richtig zelebrieren - eilig haben darf man es dort nicht. Kurz vor dem Auto noch eine Packung Ibuprofen für unser Lazarett geholt (erstaunlich billig) und auf der Piazza beim Auto noch einen Cappuchino.

   Für den Rückweg entscheiden wir uns für die bewährte Autobahn - zusammen mit dem Plan noch Einkaufen zu gehen und für uns alle Pizza mitzunehmen. Das mit dem Einkaufen klappt wir am Schnürchen - der uns bekannt Supermarkt ist fast direkt an der Autobahnausfahrt. Das mit der Pizza ist schwieriger: An der Pizzeria am Spielplatz (Chico Mendes) teil man uns mit, dass es heute keine Pizza gibt - erst morgen. Und das, obwohl in Google Maps steht, sie hätten offen. :-( Auch auf dem Weg runter Richtung Riposto werden wir nich fündig, die Pizzerias machen alle erst um halb acht auf und es ist erst kurz nach 6. Also fahren wir runter zu Haus und befragen Google Maps erneut. OK, unten am Hafen sollte es eine Pizzeria geben, die von 12 - 24h offen hat. Also fahren wir hin, nur um festzustellen, dass es auch dort erst um halb acht los geht - so richtig festlegen wollen sie sich auch nicht. Auf dem Weg hierher haben wir noch eine andere Pizzeria gesehen, aber unsere Anfrage geht dort genau so ins Leere - mit dem Zusatz, dass heute keine Kartenzahlung möglich ist. Also wieder zurück zur anderen und die Speisekarte inspiziert. Es stellt sich heraus, dass eine der Angestellten Deutsche ist und wir verständingen und drauf, für halb acht vier Pizze zu bestellen und ich komme dann noch mal, um sie abzuholen.

   Ich traue dem Frieden nicht ganz und fahre erst kurz vor halb acht los, mit dem Ergebnis, dass ich wegen einem kleinen Stau am Strand entlang erst um 20 vor acht dort bin. Die Pizze stehen schon auf dem Tresen, also schnell bezahlen und wieder zurück zum Haus. Dort schlagen wir uns de Bauch voll - die Pizze sind ziemlich mächtig und Jenny, Sophie und Ellla fallen danach gleich wieder ins Bett. Wir beide verbliebenen schließen den Tag wieder am Pool und auf der Terasse ab und gehen dann auch in unsere Heia im Keller. Hoffentlich geht es den Mädels morgen wieder besser.