Wie? Heute morgen vor dem Frühstück noch eine große Runde Laufen gehen? Zum Glück ist das Wetter heute früh nicht so prickelnd - auch wenn es nicht mehr regnet? Also lieber unter die Dusche, die wichtigsten Sachen zusammenpacken und runter zum Fühstück. Heute sind nicht ganz so viele Neugeborene da, so genießen wir in Ruhe Kaffee, Obst, Käse, Müsli, Croissants und süße Teiichen
Danach geht's wieder rauf, den Koffer packen und dann runter in die Tiefgarage und ab geht es Richtung Lyon. Also wir die Ausschilderungerung nach Annecy sehen, beschwert sich Gitta mit der Frage, warum wir den Umweg über Lyon nehmen. Simple Antwort: weil wir es so geplant haben. Also nicht 1,5h nach Annecy, sondern 2,5h nach Lyon. Oder vielleich auch etwas mehr, weil es schon auf der Autobahn eine Reihe von Baustellen gibt, was sich dann in Lyon noch verschörft fortsetzt. Kurz vor zwei sind wir dann am Hotel angekommen, um dort festzustellen, dass das Zimmer erst gegen 3 fertig wird. So stellen wir das Auto ins öffentlichen Parkhaus um die Ecke und machen uns zu Fuß auf in die Altstadt.
Meine Erinnerung trügt mich nicht: Lyon ist wirklich eine schöne Stadt - zwischen zwei Flüssen, der Rhône und der Sôane. Fast schon ein bisschen Flair von Paris. Wir lassen uns zwischen den beiden Flüssen treiben und genießen die Sonne, die heute nicht gaz so doll drunterbrennt. Als uns der Hunger antreibt, landen wir in einer kleinen Kneipe mit Tischen draußen und bestellen einen Latte Macchiato und ein kleines Bier. Das Bier ist wie erwartet - auch wenn es mir ruckzuck in den Kopf steigt- der Latte ist aber wohl eher ein Espresso Macchiato. Als wir nach was zum Essen fragen, reduziert sich die Speisekarte plötzlich auf zwei Optionen und wir entscheiden uns für einen mit Käse überbackenen Schinkentoast und gönnen uns noch einen Krug Rosé dazu.
So abgefüllt laufen (torkeln) wir die Hauptstraße wieder zurück Richtung Hotel. Dort ist unser Zimmer schon frei und wir fahren mit dem Aufzug in den 6. Stock. Oben angekommen stellen wir fest, dass dort die Zimmer bei 611 anfangen, wir habe die Nummer 608 haben. Also wieder runter und siehe da, es gibt einen zweiten Aufzug, der die kleineren Nummer in jedem Stockwerk erschließt. Der Aufzug dorthin ist zu Gittas Leidwesen noch kleiner (aber immer noch für 4 Personen zugelassen). Beim zweiten Versuch ist Zimmer 608 dann tatsächlich zu finden Nicht ganz so groß wie die beiden letzten Nächste, aber klimatisiert und mit Kaffeekocher. Was will man mehr.
Nachdem alles verstaut ist, fallen wir erschöpft aufs Bett und ruhen uns erst mal aus. Morgen haben wir dann den ganze Tag Zeit, die Stadt ausführlich zu erkunden.