Heute morgen war es endlich soweit: wir haben uns noch vor dem Frühstück aufgemacht und sind eine Runde laufen gegangen. Natürlich nicht ohne vorher im Hotelzimmer noch einen Kaffee genommen zu haben.

   Dann links raus aus dem Hotel, den Cours Charlemagne runter und dann links über die Rhône, dort dann am Ufer entlang, mitten unter den in die Arbeit radelnden Franzosen. Wir haben es bis zu den Flußkreuzfahrschiffen geschaftt und sind dann wieder zurück über den Fluss und bis zum Bahnhof, wo unten im Parkhaus das Auto steht. Warum bis da hin? Wir wollten noch die Trinkflaschen holen, die wir gestern dort vergessen haben.

   Das Früstück hier hält leider nicht ganz, was Lausanne versprochen hat, die Auswahl ist deutlich kleiner und es es ist gut was los im Frühstücksraum. Aber wir finden was und lassen es geruhsam in den Tag angehen. So gestärkt machen wir uns auf, die Altstadt von Lyon zu erkunden. Als erste haben wir und die Kirche oben auf dem Berg vorgenommen: Notre Dame de Fourrvière. Ist eine schweißtreibende Angelegenheit, steile Straßen und viele Treppen. Oben angekommen genießen wir den Ausblick über die Stadt (der uns ein bisschen an den Blick auf Nürnberg von der Burg oben erinnert). Auch die Kirche innen ist wunderschön, mit viel Mosaik ausgekleidet, zwar sehr pomös, aber nicht überladen.

   Der Weg runter ist um einiges weniger anstregend und wir laufen durch eine Reihe kleiner Gassen mit Restaurants und bleiben dann in einem sitzen, wollten eigentlich nur was trinken, aber die Ognions Gratiné klingen lecker. Ich hatte mir so was wie Zwiebelringe vorstellt, bekommen habe ich eine Zwiebelsuppe, die mit Käse überbacken ist - superlecker! So gestärkt laufen wir wieder über die Sôane in die Innenstadt und bummeln durch die Einkaufssstraßen zurück ins Hotel zum Siesta machen.

   Als wir uns wieder bewegen können (immerhin haben wir heute schon 20km und ca. 90 Stockwerke in den Knochen) suchen wir in der Umgebung des Hotels was zum Essen. Wir landen in der l'Osteria wo wir uns bewährt den Bauch vollschlagen und genießen. Es bleibt sogar von Gittas Pizza Pane was für morgen abend übrig. Zum Glück ist auch der Weg zurück ins Hotel nicht weit, jetzt haben wir endgültig genug vom Laufen.

   Morgen geht es dann nach Rumilly, dann mal eine gute Woche an einem Ort.