Puh, um 5 aufstehen und um kurz nach 6 los ist nicht lustig im Urlaub! Aber was tut man nicht alles für einen schönen Skiurlaub.
Ich bin bei Felix ein bisschen später als geplant, aber wir kommen trotzdem um kurz vor 7 los. Auf der Autobahn geht es gut voran, nur das Wetter sieht ziemlich grau aus. Aber zumindest regnet es nicht. Kurz vor der Grenze bei Basel fahren wir noch mal kurz runter zum Tanken und bleiben danach noch kurz sitzen, um im Auto zu vespern. In der Tankstelle fällt mir wieder mal auf, wie angenehm das Rauchverbot in den Kneipen und Restaurants ist: Hier scheint das entweder keinen zu interessieren oder es ist erlaubt. Dementsprechend ist die an die Tanke grenzende Kneipe verqualmt. Zum Glück muss ich nur auf dem Weg in die Toilette kurz durch.
In der Schweiz wird das Wetter besser, aber es bleibt immer ein bisschen trüb. Um Bern rum haben wir den üblichen Stau (wie vorher auch an der Grenze in Basel), aber im großen und Ganzen kommen wir gut durch. In Frankreich reißt es dann engültig auf und wir bekommen Blicke auf die Berge, wie ich sie bisher noch nicht gesehen habe. Hier gibt es gar keinen Stau mehr, nur an den Mautstationen bleiben wir kurz hängen.
So kommen wir gegen halb 5 bei strahlendem Sonnenschein in La Toussuire an. Sieht noch nach sehr viel Schnee aus, auch wenn unten in St. Jean das Thermometer knapp 20 Grad zeigt. Das Übernehmen der Wohnung geht ziemlich zügig und wir richten uns häuslich ein. Die Wohnung ist - wie immer hier in Frankreich - klein, aber schnucklig, alles da und ein großes Panoramafenster mit einem gigantischen Blick auf die Berge. Bei einem kurzen Spazierganz durch den Ort stellen wir dann fest, dass es ganz schön frisch wird, wenn die Sonne verschwindet.
Nach dem üblichen Chili con Carne am ersten Abend gönnen wir uns noch ein Bierchen. Wir sind beide erledigt und werden wohl beide heute nicht mehr alt. Aber dann sind wir morgen früh frisch und und wenn das Wetter so bleibt, dann haben wir morgen einen gigantischen Tag.