Heute morgen bin ich ausnahmsweise mal noch früher aufgewacht: 4:42h! Hab dann die Chance ergriffen, Robin anzutexten, um zu erfahren, ob er gut Richtung Flughafen weggekommen ist.
Alles in Butter, also rumdrehen und noch ein bisschen weiterdösen. Das geht noch eine Weile gut, aber irgendwann ist genug mit Schlafen und ich tappe los in Richtung Supermarkt / Bäcker zwecks Frühstückseinkauf. Nach dem gewohnt leckeren Frühstück mit Blick auf die Berge machen wir uns um kurz nach 9 auf auf die Piste. Erst mal ganz rauf und dann rüber nach Saint Sorlin, ein Tal weiter, wo wir letztes Jahr unser Quartier hatten. Dort oben ist der Schnee noch besser und auch etwas trockener und wir machen zwei Mal die Abfahrt ganz runter ins Tal (bevor man im Sulz runterschwimmen muss...) Als es dann doch ziemlich weich wird, lifteln wir wieder rauf und gönnen uns den Katapult-Lift ganz außen (für Nicht-Insider: das ist ein Tellerlift, dessen Federn so ausgeleiert sind, dass man am Anfang dasteht und erst mal nix passiert. Normalerweise sollte die Feder für einen weichen Start sorgen, weil die aber ausgeleiert ist, katapultiert einen der Lift mit einem kräftigen Ruck nach vorne.)
Wir fahren ihn trotzdem zwei Mal, die Piste ist ganz schön und vor allem ziemlich leer. Vor der Mittagspause fahren wir noch zwei mal den Col de Lac und schnallen dann oben unsere Skier ab und laufen auf den nahegelegenen Gipfel hoch, um Mittag zu machen. Das bringt uns ein bisschen aus der Puste, weil es weiter und steiler ist, als es aussieht, aber die Aussicht dort oben entschädigt uns:
Es ist aber auch ziemlich kühl dort oben, aber wir genießen unser Vesper und den grandiosen Ausblick. Gegen halb zwei machen wir uns wieder auf, tappen runter (um nach wenigen Metern auf einmal bis zum Knie im Schnee zu versinken..), schnallen die Skier an und weiter. Zwei Abfahrten gönnen wir uns neben der Piste (was Spaß macht, aber auch fertig) und den Rest des Nachmittages verbringen wir oben rund um l'Oullion und treten gegen halb vier wieder den Rückweg nach La Toussuire an. Dort noch eine letzte schnelle Abfahrt und dann reicht es für heute wieder.
Um vier kann man dann auch noch die letzten Sonnenstrahlen auf dem Balkon genießen und ein bisschen entspannen, heute steckt mir die Fahrerei doch ziemlich in den Knochen. Mal sehen, ob wir morgen wieder so tolles Wetter haben, bisher war es gigantisch: drei Tage lang (fast) nur Sonne.