Komisch, wo sind die Berge heute hin? Der Blick aus dem Fenster geht in den Nebel.

   Krasser Gegensatz zu gestern.Aber, unerschrocken, wie wir sind, machen wir uns trotzdem auf und fahren hoch. Das ist schon ein bisschen stochern im Nebel, aber nach einer halben Stunde macht es dann doch ein bisschen auf und wir haben schon wieder Hoffnung auf einen tollen Tag. Kurz darauf geht es dann aber in die andere Richtung. Wir versuchen es noch mal Richtung Saint Sorlin, aber auch dort wir der Nebel immer dichter. Mit dem Auto wäre jetzt die Nebelschussleuchte angebracht, man kann sich gerade so von einem Pfosten am Pistenrand zum nächsten tasten. Viel Spaß macht das nicht, so vorsichtig und auf hab acht zu fahren.

   Deswegen machen wir früh Mittag und ich leg mich auch noch kurz hin und schlaf sogar ne Weile ein. Um halb drei machen wir uns dann noch mal auf. Es geht, aber man muss immer noch recht vorsichtig sein und schnell fahren ist nicht. Aber wir halten durch bis um viertel nach vier und streichen dann die Segel.

   Nach einem kurzen Bummel durch den Ort (Sportgeschäfte wie Sand am Meer!) kaufen wir noch für das Raclette am Abend ein und lassen es uns bei Rotwein und Essen gut gehen.