Heute war Schwitztag! Nicht ganz von Anfang an, die Nacht war gegen halb sechs schon so gut wie rum für uns. Warum? Ein komisches Geräusch aus der Zimmerecke über dem Kühlschrank.

   Zu sehen war erst mal nix. Oder habe ich mich getäuscht? Nein, kurze Zeit später ist das Geräusch wieder da. Eine Maus? Eine Kakerlake? Irgendwie hört sich das anders an, als man sich das vorstellt. Des Rätsels Lösung: Ein Gecko der sich dann endlich zu erkennen gibt und die Wand und wenig später die Decke entlang läuft. Das beruhigt, aber richtig einschlafen ist auch erst mal nicht, nur immer wieder mal wegdämmern bis zum Frühstück.

   Mit vollgeschlagenem Bauch machen wir uns dann auf die Suche nach einem Geldautomaten, laut Google Maps soll der ca. 25 min weit weg von hier sein. Wir versuchen es erst, die Hauptstraße zu umgehen, nachdem dort der Gehweg ausfällt und die Autofahrer hier nicht den Eindruck machen, als ob sie auf eine Fußgängerleben viel geben würden. Kurze Zeit später sind wir aber wieder zurück und finden zum Glück einen Weg runter zum Strand, wo wir dann am Wasser entlang bis nach Pereybere laufen, wo der Automat sein soll. Das geht ganz gut, nur knallt. heute die Margaret ziemlich vom Himmel und uns treibt es dementsprechend den Schweiß raus - nicht nur auf der Stirn.

   Nachdem wir dann genug Barschaft für den Ausflug morgen haben, tappen wir doch entlang der Straße wieder zurück Richtung Hotel. Hier: immer schön auf der rechten Seite, der Gefahr ihns Auge blickend, denn hier auf Mauritius herrscht Linksverkehr. Gegen Mittag sind wir dann wieder zurück und füllen uns im Hotel unsere Wasserflaschen wieder auf und gehen in die anderer Richtung weiter, diesmal Richtung Cap Malheureux. Der Versuch, zwischendurch noch mal runter zum Wasser zu kommen und gleich wieder zurück, weil jetzt wegen Flut ein Entlanglaufen am Meer nicht in Frage kommt. Genau an dieser Stelle werden auch die hier typischen Gegensätze sichtbar: Links von der Straße ein christlicher Friedhof, rechts ein hinduistischer Tempel. Das gleiche mit der Sprache: ein munteres Hin- und Herwechseln zwischen Französich und Englisch. Wobei auch hier das "Bonjour" wesentlich freundlicher klingt als "Good Morning" auch wenn letzteres immer etwas indisch angehaucht klingt.

   Die kleine Kapelle am Cap macht auf den Bildern in den Prospekten auch viell mehr her als in Echt. Aber das mit einem eindrucksvollen Foto bringe ich auch selber hin. :-) Hunger haben wir keinen, deswegen ignorieren wir den Imbissstand, auch wenn der mit sehr frischem Fisch aufwartet, am Strand steht einer, der die Fische putzt und ab damit in die Küche. Währen wir uns auf einer Bank im Schatten ausruhen, tappt der Kerl mit dem Sieb mit Fischen drin ein paar Mal an uns vorbei. Ein paar Fotos später treten wir dann - in der gleichen großen Hitze - wieder den Rückweg zum Hotel an. 

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   Dort angekommen erst mal unter die Dusche und danach runter auf die Liegen am Pool, ausruhen und einen lecker Mojito schlürfen, wobei der erst auf Nachfrage auch Rum zu enthalten scheint. Da steigt die Stimmung direkt wieder an. Zur Feier des Tages geht Gitta dann noch vor dem Abendesssen ins Spa und lässt sich schön durchkneten, ziemlich enstpannt kommt sie eine knappe Stunde später wieder bei mir auf dem Zimmer an. Dann dauert es hoffentlich nicht mehr allzulang, bis das Abendbuffet um 19h eröffnet, so langsam krach uns der Magen, seit dem Frühstück heute nix gegessen. Morgen dann der Ausflug zur Schildkrötenbucht.