Wenn ich heute morgen so aus dem Fester sehe und mich erninnere, dass es die Nacht über ziemlich geschüttet hat, dann war die Entscheidung richtig, gestern durchzuziehen und bis Brest durchzufahren.
Nachdem ich ausgeschlafen bin (die Gräten ziehen ganz schön von der Tour gestern) mache ich mich auf in Richtung Office de Tourisme, um mir einen Stadtplan abzuholen. Ich bekomme dort freundlicherweise auch ein paar Tipps, was man machen könnte.
Nachdem ich das Frühstück im Hotel nicht gebucht hatte, such ich mir auf dem Weg zum Marinemuseum ein Cafe und hole dort das Frühstück nach. Das Museum liegt auf einer Halbinsel und das Gebäude hat seine Ursprünge bis zurück in die Römerzeit. Nachdem es dort viel über die Geschichte der Seefahrt zu sehen gibt, dauert es bis nach 12 bis ich wieder zurück im Hotel bin, wo ich mein übliches Mittagessen mache, diesmal um eine Büchse Bier ergänzt. Mir drückt es dann die Äuglein zu, so dass ich noch ein Nickerchen einlege, bevor ich den Nachmittag die Fußgängerzone entlangspaziere.
Brest ist insgesamt eine ziemlich graue Stadt mit steilen Anstiegen vom Meer und vom vom Fluss Penfeld. Über den Fluss gibt es eine Brücke, die bei Bedarf für sehr hohe Schiffe hochgezogen werden kann (siehe Bild oben). Ansonsten sind die Bauten alle ziemlich langweilig, die alte Bausubstanz wurde von den Allierten 1944 dem Boden gleichgemacht, da dies die einzige Option war, die Deutschen von dort zu vertreiben.
Morgen geht es dann mit dem Zug nach Straßburg.