Hmmm... 4:15h aufstehen ist nicht das gelbe vom Ei.

   Aber was soll's, der Flieger geht um 8 und wartet nicht. Also schnell fertig machen, den Rest gar einpacken, das Auto beladen und noch schnell den Rest Müsli verputzen und dann geht es los in Richtung Flughafen. Um diese Uhrzeit (kurz vor halb sechs) gibt es keinerlei Probleme mit dem Verkehr und wir sind in einer Viertelstunde bei Autoverleih. Die Rückgabe geht schnell und ohne Verzögerung, kaum Andrang, also das ganze Gepäck auf einen Trolley und ab zur Tram, die hier die Terminals miteinander verbindent. Im Gegensatz zu Frankfurt, wie wir später noch lernen werden, kann man hier sowohl die Bahn, als auch alle Aufzüge mit einem vollbeladenen Wagen benutzen.

   Auch am Check-In stehen wenige Leute an, so dass das Gepäck schnell weg ist und wir uns diesmal direkt (nach den Erfahrungen in Frankfurt bei der Hinreise) gleich zur Security aufmachen. Das geht auch einigermaßen zügig und auch der Drogensuchhund interessiert sich nicht für uns. Das ist die letzte Hürde vor dem Boarding und dem Flug nach Dallas in Texas. Unterwegs gibt es eine ganze Reihe von Luftlöchern, so dass es uns ganz schön durchschüttelt. Allerdings auch Rückenwind, so dass wir anstatt der geplanten dreieinhalb nur zweieinhalb Stunden brauchen. Das nützt im Endeffekt aber auch nix, weil unser Flug nach Frankfurt eh erst um kurz vor vier geht. Dann mal auf auf den Flug durch die Nacht. Wir haben einen Zweier-Sitz für uns, aber fast ganz hinten, so dass man den Lärm vom Triebwerk ganz gut hört. Kein Vergleich mit dem A380 im Oberdeck, wo es deutlich leiser war. Viel zum Schlafen kommen wir beide nicht, aber zumindest für eine lose Reihe kurzer Nickerchen reicht es.

   Gegen halb neun sind wir dann in Frankfurt und bahnen uns unseren Weg mitsamt dem Gepäck in Richtung Bahnhof. Wir haben Glück im ersten Zug der kommt, finden wir gleich zwei freie Sitzplätze und die Koffer, Taschen und Skier finden ihren Weg im Gang. Andere Mitfahrer haben weniger Glück und haben nur Stehplätze. In Nürnberg treffen wir dann Felix und dann ist die lange Tour dann endlich hinter uns.