Guten Morgen Kapstadt, vorerst ein letztes Mal. Wir haben ruckzuck die Sachen gepackt und machen uns auf in Richtung Hermanus.
Gitta hat sich in den Kopf gesetzt, evtl. noch einen Wal zu sichten.130 Kilometer stehen auf dem Programm und dank einer traumhaft schönen Küstenstraße sind diese auch schnell erledigt. Das Quartier ist schnell gefunden. Vorsorglich haben wir für die eine Nacht alles aus den Koffern gekramt, so können diese die Nacht geschlossen bleiben.
Wir stellen fest, in dem Quartier gibt es einen Billard-Tisch, aber dazu später. Zunächst gehen wir auf Walsichtung bzw. an den Strand. Es ist dort sehr windig und wir halten es so lange aus, bis auch das letzte Körperteil mit Sand bedeckt ist. Ein kleiner Weg zeigt uns ein paar Optionen evtl. mit ein bisschen weniger Wind das Meer zu genießen. Weit gefehlt, also machen wir uns auf in Richtung Fick’s Pool, wo man (sofern Saison ist) Wale beobachten kann. Beim Ankommen stellen wir fest, dass es scih um eine Klippengruppe handelt. Wir klettern ein bisschen und finden einen Platz, um aufs Meer zu schauen und die Wellen zu beobachten, wie sie an die Klippen schlagen. Irgendwie schön. Leider bleibt der Traum unerfüllt, einen Wal dabei zu beobachten, wie er aus dem Wasser in die Höhe schnellt um sich anschließend auf’s Meer fallen zu lassen. Gitta ist traurig.
Mit gegenseitiger Hilfe klettern wir wieder die Klippen rauf, machen uns in der Unterkunft frisch und haben für den Abend ein nettes Lokal ausgesucht. Angekommen, werden wir von einem wirklich netten Kellner bedient, der auch locker als Rugbyspieler durchgehen würde. Das Essen war sowas von lecker und wir nehmen unseren Absacker in der Unterkunft mit einigen Billardrunden. War ne wirklich lustige Angelegenheit, denn eigentlich kann das von uns dreien nicht wirklich einer. Rund 24 Uhr ist Schluss. Morgen geht’s auf lange Tour. Es liegen rund 485 km vor uns.