Nach der Wandertour gestern lassen wir es heute mal langsam angehen. Also erst mal ein gemütliches Frühstück auf der oberen Terrasse und dann runter mit unserem kleinen Auto nach Calheta, das erste Mal runter ans Meer.
Unten angekommen, suchen wir uns einen Parkplatz und spazieren die Promende entlang. Dort sichten wir dann schon auch eine Kneipe, die als Kandidat für einen Kaffee in Frage kommt. Weiter geht's am Bootshafen entlang und wir erkundigen uns nach einer Bootstour mit Wal- und Delfin-Beobachtung. Da gibt es einige und wir bleiben bei der letzten in der Reihe hängen und lassen uns das kurz erklären. Leider ist die nächste Tour, bei der noch Plätze frei sind, erst am Samstag. Das müssen wir noch mal sacken lassen und tappen weiter.
Im Prinzip besteht Calheta fast nur aus zwei riesigen Hotels und ein paar kleinen Häuschen drumrum. Wir laufen ganz nach hinten und gehen auf den steigen Wellenbrecher hinaus. Bei näherem Hinsehen sehen wir ganz viele mehr oder weniger große Krabben, von ziemlich mausgrau bis kunterbunt. Allerdings sind die so scheu, dass es gar nicht so einfach ist, sie vor die Kamera zu bekommen.
Als wir genug Fotos geschossen haben, erinnern wir uns zurück an die Kneipe, kehren dorthin zurück und gönnen uns einen Poncha (hiesige Spezialität mit Cacacha, Maracuja, Honig) für Gitta und einen Caipirinha für mich – lecker, und das am helllichten Tag.
Vor der Rückkehr decken wir uns noch mit Proviant für heute Abend (Lachs, Brot, Tomaten und Kaltgetränken) ein, kehren dann wieder zurück in unser Domizil und knallen uns auf der Terrasse in die Sonne – bis kurz vor dem Sonnenbrand.
Dann wird der Grill wieder in Betrieb genommen und wir schlagen uns die Wampe voll und beschließen den Tag auf der oberen Terrasse und genießen den Sonnenuntergang, der hier jeden Abend etwas anders aussieht.