Nachdem wir vorgestern unsere Tour abgebrochen haben, wollen wir heute wieder etwas länger durch Madeiras Wälder ziehen. 

   Wir fahren hoch nach Porto da Parga und suchen nach dem Einstieg für den Weg oberhalb der Küste, wo es angeblich einen Eukalyptuswald gibt. Die Suche gestaltet sich schwierig, wir finden zwar Schafe zu Ziegen, aber nicht wirklich einen Weg. Also zurück zum Auto und noch etwas weiter rauf, wo wir direkt am geplanten Weg parken können. Das klappt dann auch und wir gehen einen alten, gepflasterten Weg nach oben. Aber irgendwie passen die Wege in der Realität nicht ganz mit denen auf unserer (Handy-)Karte zusammen, so dass die Navigation nicht ganz einfach ist. Wir schaffen es aber trotzdem, ein großes Stück entlang einer Levada zu laufen (das hat den Vorteil, dass es immer ganz leicht abwärts geht) und zwischen den Eukalyptusbäumen, die es hier wirklich gibt, aber keine Koalas. Immer wieder kann man dann auch einen Blick runter auf das Meer erhaschen.

   Nach gut der Hälfte des Weges geht es wieder runter in Richtung Meer und auf dem Weg dorthin decken wir uns mit einer Runde Brombeeren als Zwischenmahlzeit ein. Unterhalb von einer kleinen Kapelle gibt es dann noch einen Aussichtspunkt auf die Küste und danach geht es wieder auf den Anstieg rauf in Richtung Auto. Die Bilanz: eine gut vierstündige Tour mit schönen Blicken und die Feststellung, dass der Waldbrand von einigen Jahren (2016, glaube ich) einiges verwüstet hat. Die Natur gibt sich alle Mühe und inzwischen ist alles wieder grün, aber es gibt noch eine ganze Reihe (teileweise) verkohlter Bäume, die daran erinnern.
Morgen gibt es dann einen Ruhetag und am Samstag noch mal eine Wandertour.