Nach der (Tor-)Tour gestern lassen wir es heute wieder langsam angehen. Also erst mal ausschlafen - von wegen 4:30 geht der Wecker - und genießen den ersten Kaffee wie meistens im Bett.  

   Das Frühstück nehmen wir dann wie immer auf der oberen Terasse, wo dann die Sonne langsam über den Berg spitzt. Danach packen wir unsere Siebensachen zusammen und nehmen die im Vergleich zu gestern lächerlich wenigen Stufen (immer noch 180) in Angriff hoch zum Auto. Nach Calheta zum Sandstrand sind es ca. 15min mit dem Auto, allerdings gestaltet sich die Suche nach einen Parkplatz deutlich schwieriger als beim letzten Mal. Ich erinnere mich dass ich neben dem Supermarkt ein Parkhaus gesehen hatte. Das gönnen wir uns dann mal, dann ist heute Abend das Auto auch nicht gar so aufgeheizt. Die Auffahrt drinnen ist zwar abenteuerlich steil, aber in dieser Hinsicht sind wir Kummer gewöhnt und fahren rein. Oben stellen wir fest, dass die Stunde im Parkhaus nur 10 Cent mehr kostet als unten auf dem Parkplatz in der Sonne.

   Auch am Strand ist heute (Sonntag) deutlich mehr los, aber für uns sind immer noch zwei Liegen und ein Schirm zu haben. Also ausgepackt, eingecremt und ab unter den Schirm. Als wir dann genug aufgeheizt sind, wagen wir den Weg über den ganz schön heißen Sand zum Wasser. Heute geht das schon ein bisschen schneller ins Wasser rein, aber ein bisschen Überwindung kostet es trotzdem. Gitta's Fitneßwatch behauptet hinterher, sie wäre 1,5km in 13min 31s geschwommen - weltrekordversdächtig.

   Zurück auf den Liegen genießen wir unser Buch (Gitta) und diesen Blog hier (ich) unter dem Schirm. Als es uns damit reicht, ziehen wir los zur Bar und gönnen uns einen Poncha und einen Caipirinha. Gittas Poncha geitzt aber etwas mit dem Alkohol, so dass sie sich gleich noch einen zweiten bestellt, der dann etwas gehaltvoller ist.

   Nach einer erneuten Runde aufheizen unter dem Sonnenschirm streichen wir die Segel für heute, decken uns im Supermarkt mit Abendessesn ein und tuckern zurück in unser Heim.   

   Auch wenn Gitta's Wanderstiefel keine Sohle mehr haben, werden wir morgen die letzte Wandertour hier auf Madeira antreten.