Lecker! Ab heute ist im Hotel das Frühstück mit dabei. Wir nutzen das aus und sind gegen halb zehn unten im Restaurant und genießen dern Kaffee und alles andere.
Die letzte Tasse dann noch auf dem Sofa in der Ecke. So kann der Tag anfangen. :-) Gegen halb zwölf sind wir dann auf der Straße. Wir haben beschlossen, Antwerpen erst mal zu umgehen und stattdessen uns ziemlich an der Küste zu halten. Dem Navi habe ich dann noch die Autobahnen aus-getrieben und demzu-folge lotst es uns über die kleinen Sträßchen gen Süden.
Zuerst halten wir am Strand bei Ouddorp. Wunderschön dort, ein ewig breiter Stand (zu-mindest bei Ebbe), aber ziemlich viel Wind um die Ohren und auf der rechten Seite fällt der Blick auf die Raffinerien bei Rotterdam. Des-wegen halten wir und nicht weiter auf und fahren weiter, nicht ohne uns im Super-markt mit Vesper für die Mittagspause eingedeckt zu haben.
Weiter geht es über Burgh-Hamstede, vorbei an vielen kleinen, ge-pflegten Ferienhäuschen (von denen einige zu verkaufen sind...) nach Middelburg, wo wir (wieder) im Park unser Mittagessen genießen (na ja, Ende gegen halb drei, das späte Frühstück lässt grüßen)
Vor dem Ende der Inseln in Terneuzen geht es unter dem Meer durch einen 6 Kilometer langen Tunnel, bei dem ich den Eindruck habe, es geht immer nur abwärts. Aber trotzdem kehrt bald wieder das Tageslicht zurück, allerdings könnnen wir immer wieder nicht an den vom Navi vorgesehenen Stellen übers Wasser, weil die eine oder andere Hebebrücke meint, gerade jetzt offen sein zu müssen. Terneuzen selbst schaut nicht soo einladend aus, so dass wir gleich weiter Richtung Gent fahren.
Gent selbst wehrt sich erst mal dagegen, dass wir reinfahren. Viel zu viele Autos auf viel zu wenig Straßen. Kein Wunder, dass es sich erst mal staut. Dazu kommt noch, dass am kommenden Wochenende in Gent ein Musikfestival stattfindeti, so das noch dazu auch noch einige Straßen gesperrt sind. Nachdem unser Hotel aber mitten in der Stadt liegt, bleibt uns nichts anderes übrig, als die eine oder andere Sperrung einfach zu ignorieren und trotzdem den Anweisungen des Navis zu folgen. Im Hotel bekommen wir gleich noch einen Stadtplan und ein paar Tipps und machen und gleich auf zu einem Spaziergang Richtung Abendessen. Wir stellen fest: Gent ist einfach traumhaft schön! Soo viele alte und verwinkelte Häusschen und an jeder Ecke eine Kneipe. In der Altstadt wir dazu noch aufgebaut wie blöd, da ist bestimmt einiges los hier am Wochenende. Wir entscheiden und für eine kleines Bistro zum Abendessen- Quiche Lorraine und lecker Bier dazu und genießen die letzten Sonnenstrahlen.
Beim weiteren Spaziergang durch die Stadt wird uns klar, dass es Blödsinn ist, morgen zurück nach Antwerpen zu fahren, wo es hier so schön ist. Also werden wir morgen wohl Gent noch weiter erforschen...