Heute früh war es dann soweit: ich habe die Zeit genutzt, die Gitta für Ihren langen Lauf unterwegs war.
Mal schauen, wie gut das geht, wenn ich mit den Nordic Walking Stöcken losziehe.Der Plan: erst mal los Richtung Katzwanger Bahnhof und dann mal sehen, wie es geht. Ich hatte neulich schon germerkt, dass sich das rechte Knie immer mal wieder locker anfühlt und auch dass ich den rechten Unterschenkel irgendwie nicht richtig ansprechen kann. Das mit dem Unterschenkel kann man trainineren und das wird auch schon besser. Aber das Schlackern im Knie macht mir immer wieder mal Sorgen. Auch spüre ich das immer wieder, komischerweise weniger beim bergauf gehen, eher wenn es runter geht. Da habe ich den Eindruck, ich schiebe mich mit den Stöcken schneller vorwärts, als die Beine mitkommen. Aber auch nicht immer.
Kurz vor dem Katzwanger Sportplat versuche ich, mal etwas schneller zu gehen und mit mehr Druck in der Wade und dem Fuß zu laufen - also etwas "aggressiver". Und siehe da, so fühlt sich das Knie stabiler an. Mal sehen, ob das so bleibt. Und was soll ich Euch sagen: es bleibt so, ich brauche jetz nur noch 11:30min für einen Kilometer im Gegensatz zu knapp 13 vorher, aber das Knie fühlt sich stabiler an. Das bestärkt mich in meiner Entscheidung, nicht gleicht den Kappelberg wieder hochzulaufen, sondern erst mal weiter im Rednitzgrund und dann hinter bis zur Autobahn. Dort hinten der Berg ist wie immer (sonst beim Joggen) etwas anstrengender, aber wirklich ins Schwitzen komme ich trotzdem nicht. Es tut aber richtig gut, sich wieder an der frischen Luft zu bewegen und den Körper wieder auf Trab zu bringen. Und nachdem das Knie hält, halte ich sogar die ganzen 10 km meiner Standardrunde durch und bin nach ziemlich genauh zwei Stunden wieder zurück. Dann ist jetzt eine Dusche und Erholung angesagt, gepaart mit der Hoffnung, dass nicht noch Nachwehen im Laufe des Tages oder der Nacht kommen.