Heute mal ohne Wecker aufstehen. Das klappt zwar nicht wirklich später als die letzten Tage, bis wir aber nach Kaffee und Rumbleiern und Duschen unten beim Frühstück sind, es dann doch schon 9 Uhr durch.
Dementsprechend ist die Schlange beim Eierbräter heute wirklich lang und man überlegt sich wirklich, ob man sich da anstellen will. Aber wie immer: es gibt mehr als genug lecker Sachen, die Angst, nichts abzubekommen, ist vollkommen unbegründet.
Danach runter zum Rumlümmeln unten am Strand. Wobei nur Rumlümmeln stimmt so auch nicht, wir arbeiten dann doch ein kleines Programm ab: Zuerst Gitta auf dem Stand-Up-Paddle, dann wir beide, erst auf je einem Kajak, dann einen Kilometer schwimmen. Und als es uns am Strand reicht, drehen wir noch eine kleine Runde Laufen durch mehr oder weniger kleine Straßen hier in der Ortschaft. Danach bleibt noch die Planung unserer Wandertouren. Eigentlich wollen wir Mittwoch bis Freitag die Insel und die Berge erkunden, allerdings kann uns der Vermieter am Freitag leider kein Auto anbieten. Also planen wir um und ziehen den Trip um einen Tag nach vorne, so dass es schon am Dienstag losgeht. Dann fehlt nur noch ein Quartier für die beiden Nächte, das mach ich dann nach dem Abendessen.
Kurz nach 7 schlagen wir dann unten auf und futtern uns durch die vielen Köstlichkeiten, die die Küche hier aufbietet. Während des Essen fragen wir uns, ob das zu hörende Saxophon live oder vom Band kommt. Die Lösung finden wir dann nach dem Essen, als wir hinter in Richtung Bar gehen: da spielt tatsächlich eine Saxophone zu Musik aus der Konserve. Viele Achtziger-Jahre-Titel, schön verjazzt - easy listening in Reinkultur, der macht aus den meisten Lieder hier seine eigene Version, echt klasse gemacht!
Morgen dann noch ein lockerer Tag, bevor es am Dienstag früh dann losgeht.