Heute war ein traumhaft schöner Tag! Ich musste schon früh raus, weil ich spätestens zwanzig nach sieben an der Fähre sein musste.

Dort hatte ich noch einem Schreckmoment beim Einchecken, weil ich erst meinen Perso nicht gefunden hab und die Dame am Check-In sich mit meinem Führerschein nicht zufrieden geben wollte. Hab den Perso dann aber dich noch gefunden und bin dann unten in die Fähre gerollt und hab das Fahrrad am Rand abgestellt. Oben gab es dann nummerierte Plätze ich habt einen am Fenster-prima. Kurz nach der Abfahrt ging dann über Saint-Malo die Sonne auf - ein tolles Panorama!

Die Überfahrt war recht angenehm, ganz ruhige See, fast wie Busfahren, nur ein ganz leichtes Schaukeln. Die Radler (2) durften in St. Helier als erste von Bord. Ich musste mich dann erst mal orientieren. Und: Vorsicht-Linksverkehr, ich bin ja jetzt im UK. Das begleitet mich heute den ganzen Tag. Solange Verkehr da ist, ist das halb so schlimm, aber wenn kein Auto da ist, an dem man sich orientieren kann wird es schwieriger. Nach einem Kaffe bei Jenny, meiner Vermieterin, plane ich dann grob meine Tour für heute, ich werde mal die Küste auf der West- und Nordseite abklappern:
An der Küste reiht sich eine kleine Bucht an die andere, fast jede schöner als die vorhergehende, man müsste dauernd stehen bleiben, um zu fotografieren. Um länger zu blieben reizt mich aber keine, entweder so klein, dass sie vollkommen vom Hafen belegt sind oder nur Steine - ich werde anspruchsvoll. Und sie haben einen entscheidenden Nachteil: man kann zwar gemütlich runter rollen, muss dann aber wieder hochschwitzen. In Greve de Lecq finde ich dann, wonach ich gesucht habe: eine kleine Bucht, wenig Leute, kaum Hafen und Sandstrand. Also die Radlerklamotten gegen die Badehose getauscht und erstmal in die Sonne gelegt. Dann mach sicht das früher Aufstehen bemerkbar, so dass es mich erst mal kurz wegpfeift. Zum wieder wach werden schwimme ich eine Runde im Meer ( das hat laut Tafel biei den Rettungsschwimmern 18 Grad). Um noch ein bisschen Kraft zu tanken, leiste ich mir einen Burger mit Pommes. Gegen 16h mache ich mich dann auf den Heimweg. Dabei verpasse ich irgendwo die Abzweigung und beschließe, runter nach St. Helier zu fahren und von dor aus die Küste entlang zurück. Es geht doch süsse kleine Täler und kurze Waldstücke - wunderschön. Mal sehen, was der Tag morgen bringt.