Jersey ist wirklich wunderschön! Ich bin heute zuerst einmal quer durch die Insel geradelt, also von Gorey an der Südost-Ecke bis rüber an die Westküste.

Ob Ihr's glaubt oder nicht, in dem Moment, als ich das Meer wieder gesehen habe, kam auch die Sonne wieder raus, vorher hatte sie sich hinter dünnen Wolken versteckt, wie Ihr auf dem Foto oben sehen.
So oder ähnlich seit es hier an vielen Stellen aus, wenn man die kleinen Straßen entlangradelt. Größtenteils sind sind die Wege gut ausgeschildert und zusammen mit einer Karte kommt man ganz gut zurecht. Aber man braucht auch ein bisschen Schmalz in den Beinen, manchmal geht es ganz schön rauf und runter. Aber bisher habe ich nich nicht geschoben. Ich bin dann die Küste nach oben geradelt bis nach Plemont Bay.

Jenny hatte mir schon gesagt, dass es bei Flut dort keinen Strand gibt und so war es dann auch: erstmal die obligatorische Abfahrt nach unten und am Ende der Straße zwei Wegweiser, Strand und Restaurant. Am Strand stand dann alles unter Wasser, aber man konnte über eine kleine Treppe direkt ins Wasser, heute war das richtig erfrischend, obwohl es auch nur 18 Grad waren. Danach in die andere Richtung, was essen: Falafel-Wrap mit einer süß-scharfen Soße dazu wie es beim Chinesen manchmal zu den Frühlingsrollen gibt - superlecker. Danach die Steigung wieder hoch zur Straße haut den Dampf aber gleich wieder raus. Nach dem Erholsamen runterfahren bin ich dann noch eine gute Stunde durch St. Helier, den größten Ort hier auf den Insel gebummelt, bevor ich dann wieder zurück ins Quartier gerollt bin. Morgen lasse ich es noch mal ruhig angehen, bevor es Abends wieder zurück nach Saint-Malo geht.