Heute ware ein guter Tag! Auch wenn es beim Frühstück draußen noch leicht geregnet hat, entschließe ich mich, das zu ignorieren und einfach loszufahren.
Und ich liege richtig, den ganzen Tag habe ich wechelndes Wettet, aber niemal so viel Regen oder Wind wie gestern. Die Hausfrau im Hotel bestätigt mir auch, dass es gestern eine gute Entscheidung war, nicht weiterzufahren. Ich habe imir einem Route zurechtgelegt bis nach Paipmol, laut Navi sind das gut 90km, sollte eigentlich machbar seind, wenn nichts dazwischenkommt.
Soweit läuft es auch ganz gut, ich komme prima vorwärts und lege den ersten Stop in der Nähe von Saint-Brieuc ein, hole mir im Supermarkt etwas zu trinkine und genieße mein Croisssant an der Strandpromenade. Das Navi möchte mir immer wieder and die großen Straßen lotsen. Auf der eine Seite ich das gut, auf der anderen ist es nicht so prickelnd, weil die französchen Autofahrer teilewiese ziemlich kannp an mir vorbeidonnern. Und von Wegen, die Franzosen fahren nur die kleinen Autos (Renault Clio und so...), nein hier donnern die X5, Cayennne und Konsorten an mir vorbei und das nicht mit allzu großem Abstand.
Aber ich nehme immer wieder den Weg, der für Radler vorgesehen ist, mit dem kleinen Nachteil, dass es immer wieder runter in die Ortschaft geht und am anderen Ende wieder rauf... So kommen dann über den Tag 1000 Höhenmeter rauf und wieder runter zusammen.
Mittagspause mache in Binic, einem süßem kleinen Ort mit Strand. Vorher hole ich mir noch ein bisschen Salami (mit Nüssen!) und Käse plus das obligatorische Baguette und genieße das an der Strandpromenade, wo die "älteren" Herrschaften ein bisschen Boule spielen. Nach einer guten halben Stunde geht es weiter und bei Kilometer 90 fange ich langsam an, über ein Quartier für die Nacht nachzudenken, so langsam werden die Beine schwer. Das schaut erst auch ganz gut aus, ich finde zwei Chambre d'Hotes, abe beim ersten ist leider niemand da (auch wenn das Haus sehr gepflegt aussieht und beim zweiten (in einem wunderschönen Park mit einem ganz puppigen Haus) sagt mir die Hausfrau, dass sie kein Zimmer mehr hat, empfiehlt mir aber ein Freundin in Tourion, die aber leider telefonisch auch nicht erreichbar ist. Sie macht mir zwar enen wunderschönen Plan, aber ob das in die Richtung zurück oder weiter Richtung Paimpol ist, kann sie mir leider nicht sagen. :-( Mit der 50-50-Chance enscheide ich mir für weiterfahren und finde leider weit und breit kein Tourion (war wohl doch die andere Richtung...)
Also radel ich weiter und halte Ausschau nach eine Quartier. Ist gar nicht so einfach, auf der einen Seite will ich nicht so furchtbar viel Geld ausgeben, auf der anderen Seite bauche ich was, wo ich auch in der Nähe was zum Abendessen bekommen. So lande ich dann am Ortsschild von Paimpol. Gleich am Anfang geibt eis einen Hinweis auf ein Zimmer, aber die haben leider nichts mehr für die Nacht. Der freundliche Herr meint, ich soll doch mal im Office de Tourisme fragen. Die freundliche Dame gibt mit einige Tipps mit (wo es noch freie Zimmer geben sollte) und ich entscheide mir für das mit dem kürzesten Weg. Und siehe da: Ein kleines bisschen ausserhalb, aber zu Fuß zu erreichen, gibt es noch ein Zimmer für mich - hurra!
Ich bin überglücklich, weil ich nicht noch weiter suchen muss, und nehme da Zimmer sofort. Nachem ich den Eindruck habe, doch ein ziemliches Aroma mit mir rumzutragen, wasche ich erst mal meine Klamotten und hänge sie in die Sonne. Danach mache ich mir zu Fuß auf den Weg in die Stadt zum Abendessen. Vorher hole ich mir im Supermarkt noch eine große Flasche Bier (750ml) and spaziere an den Strand, um das quasi als Aperitiv zu genießen. Was ich erst dort merke, ist, dass Bier 7,5% hat. Dementsprechend gut geht es mir auf dem Weg zurück in die Altstadt;-)
Beim Versuch, in der Pizzeria alkoholfrei zu bleiben, scheitere ich daran, dass der Grapefruitsaft aus ist., also doch ein Viertel Wein zur Pizza. Den Weg zurück in mein Zimmer lege ich dann auch mehr ferngesteuert zurück, komme aber prima dort an.
Mal sehen, was der nächste Tag bringt, hoffentlich bleibt das Wetter so!