So, heute geht es auf die erste Etappe zurück nach Kapstadt. Bedingt durch den Ausflug gestern haben wir doch glatt vergessen, unser Frühstück vorzubestellen.
Ich gehe auf gut Glück zur Rezeption und frage, ob sie doch noch drei Mal Frühstück für uns haben und sieh da, es klappt, So gestärkt, beladen wir das Auto und fahren los in Richtung Tankstelle. Die ist aber derzeit gesperrt, weil der Tanklaster gerade entlädt. Nachdem das aussieht, als ob das was längeres wird, fahren wir zur nächsten Tankstellen am Eingang vom Addo weiter. Dort gibt es auch prompt Sprit für uns und eine gründliche Reinigung für alle Fenster.
Kurz nach dem wir wieder an unserem Quartier vorbei sind, holen wir uns für heute den Schreck des Tages. Danach sind wir alle so bedient, dass wir schweigend und mit Tränen in den Augen durch die Gegend rollen. Mehr mag ich im Moment nicht dazu sagen.
Die Straßen sind hier lange nicht so gut wie an der Küste, zwischendrin verengt sich die Straße auf eine Spur mit links und rechts Schotter, so dass man ausweichen kann, wenn ein Auto entgegen kommt. Was aber nur äußerst selten vorkommt.
Kurz hinter Willowmore können wir unseren Augen kaum trauen: da geht wirklich nur eine Schotterpiste raus Richtung Prince Albert. Und Tatsache: wir donnern fast 100 Kilometer über eine asphaltfreie Piste, wo man sich nicht traut, mehr als 60 km/h zu fahren. Das zieht sich dann ziemlich hin, aber nach den 100 km sind es dann noch etwa 50 bis zum Ziel, diesmal auf gut ausgebauten Teerstraßen.
In Prince Albert finden wir gleich den Supermarkt, mit dem Quartier tun wir uns etwas schwerer, aber nach einmal fragen, finden wir zu Peter und können uns in dem Haus im Nirgendwo einrichten. Dann aber noch mal schnell los, im Supermarkt noch ein paar Steaks für den Grill, sowie Salate und Getränke für den Abend holen.
Damit lassen wir den langen Tag mit einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen. Morgen geht es weiter in die Weinregion nach Stellenbosch.